Mittwoch, 27. April 2011

Menschenhasser übernehmen Ungarn

Die Europäische Union (EU) stellt sich gerne als Hüterin der und Kämpferin für Menschenrechte und Humanismus dar - solange es nicht die Geschäftspartner Volksrepublik China, Russland oder die USA betrifft.

Nachdem seit einiger Zeit ein Rechtsruck in der EU stattfindet, wird es jedoch schwierig für die heldenhaften Kämpfer für Recht und Freiheit. Als jüngstes rechtsradikales Mitglied scheint sich nun ausgerechnet das erst vor 21 Jahren von der realsozialistischen Diktatur befreite Ungarn aus dem segensreichen Kokon der Demokratie zu verabschieden: Erst vor wenigen Monaten noch hatte die aus den Parlamentswahlen im April 2010 hervorgegangene Regierung des Wahlbündnisses aus Fidesz und KDNP mit ihrer gewonnenen Zweidrittelmehrheit die Pressefreiheitquasi abgeschafft. Ministerpräsident Viktor Orbán macht seither deutlich, was er von Demokratie, Pluralismus und Ethnien hält - nämlich gar nichts.
"Ungarisch": Die Ungarn zeigen ihren Minderheiten ihre christliche Nächstenliebe.
Nachdem bereits am vergangenen Karfreitag ein Militärmanöver einer rechtsradikalen "Wehrsportgruppe" dafür gesorgt hatte, dass 450 Roma ihr Dorf Gyöngyöspata fluchtartig verlassen mussten und die ungarische Regierung sich nicht zu schade war, sogar nach gut gelernter realsozialistischer Diktatorenlesart verlauten zu lassen, die Roma hätten lediglich einen "Ausflug" in Bussen des ungarische Roten Kreuzes gemacht, ist der Lack nun endgültig ab:

Die Menschenhasser haben die durch "Bürgerwehren" faktisch das Leben in Ungarn übernommen und schlagen zu, wann und wo es ihnen beliebt. Wie Metastasen breiten sich die Menschenhasser in Ungarn und dem Rest der Europäischen Union aus. Und niemand stemmt sich dagegen.

Die Niederlande haben ihren Geert Wilders, die Franzosen ihre Marine Le Pen und die Ungarn ihre Bürgerwehren. Deutschland hat bisher lediglich einen schnauzbärtigen Kleinbürger namens Thilo Sarrazin.

Kommentare:

  1. Müssen wir jetzt bald raus aus der EU? Dürfen wir denn noch drinne bleiben, wenn´s jetzt nur noch Nazi- und Schurken-Staaten um uns herum gibt? Übrigens: Nicht zu vergessen die Finnen: Die haben jetzt "Die wahren Finnen" gewählt. Wo soll die Reise denn jetzt hingehen? Kommt jetzt bald das vierte Reich in einem unserer Nachbarländer?

    AntwortenLöschen
  2. Man darf dabei nicht vergessen, daß diese ganzen Zigeuner für die hohe Kriminalitätsrate in Ungarn verantwortlich sind!

    AntwortenLöschen
  3. Son Quatsch, die sind mit Steuergerldern auf einen Ausflug eingeladen, so ist das nämlich!

    Sozialschmarotzer!

    AntwortenLöschen
  4. Der Ungar ist wie der Deutsche es vor 70 Jahren war.

    AntwortenLöschen
  5. Wer will schon Zigeuner bei sich haben?

    AntwortenLöschen
  6. Traurig die Kommentare.

    AntwortenLöschen
  7. Ich bedaure, dass hier einige nicht in der Lage oder Willens sind, sich zivilisiert auszudrücken. Gleichwohl halte ich nichts von der Methode der Zensur und stelle das hohe Gut der freien Meinungsäusserung vor.

    Die z.T. unterirdischen Kommentare über den deutschen Gastarbeiter Jens von Wichtingen werden mich jedoch auch im übrigen nicht davon abhalten, demnächst hier über ihn zu berichten.

    Mit Herrn von Wichtingen habe ich noch eine Rechnung offen - wie viele übrigens, wie ich in den letzten Tagen erfuhr.

    AntwortenLöschen
  8. Deine multiplen Persönlichkeiten vielleicht, Du Spaßvogel. Wird Zeit, daß dieser armselige Blog seinem Vorgänger in die Versenkung folgt.
    Solltest lieber mit Grillanzündern weiter basteln.

    AntwortenLöschen
  9. Kann man diesen Pädophilen Jens nicht aussperren?

    AntwortenLöschen