Samstag, 12. November 2011

Deutsche Verfassungsschutzbehörde: Rechtsradikal ist nur, wer sich öffentlich zum Antisemitismus bekennt

Selten hat eine Behörde ihre primitive Weltanschauung so deutlich publiziert wie der deutsche Verfassungsschutz (VS): Offenbar orientiert sich der VS daran, ob eine Gruppierung offen antisemitische bzw. antijüdische Agitation betreibt, um sie als rechtsradikal einzustufen und zu überwachen. Wenn eine solche Gruppe sich jedoch im Internet als "pro israelisch" beschreibt, bekommt sie einen Persilschein wie die NS-Filmemacherin Leni Riefenstahl.

Ab und zu jedoch passieren dem unsichtbaren rechten Rand jeoch Faux-Pas wie dem vom "Verschwörungsverlag" Kopp, der sehr beliebt ist bei Rechtspopulisten:

Es ist jedoch kaum wahrscheinlich, dass der Präsident des VS - das SPD-Mitglied Heinz Fromm - diese Neuauflage der Theorie der "jüdischen Weltverschwörung" zum Anlass nehmen wird, seiner Behörde ein Nachdenken über ihre bizarren Klassifizierungen zu verordnen.

Freitag, 23. September 2011

Frankfurter Rundschau besinnt sich auf ihre Wurzeln

Nach jahrelangem Siechtum hat sich die Frankfurter Rundschau offenbar wieder auf ihre Wurzeln besonnen. Seit vergangener Woche hat sie eine Reihe zur "Neuen Rechten" begonnen, in der auch ein Dossier über den Hassprediger-Blog "Politically Incorrect" angelegt wurde.
Dank investigativer Recherche und dem offensichtlichen Vorliegen internen Emai-Verkehrs von "PI" ist es der Redaktion gelungen, der Öffentlichkeit ein detailliertes Bild über den Gründer Stefan Herre und seiner Menschenhasser darzustellen. Inwiefern die im August gegründete Enthüllungsplattform "PI-Leaks" dabei eine Rolle spielt, bleibt unklar.

Dienstag, 20. September 2011

Steigbügelhalter der Menschenhasser: Axel Springer-Verlag

Es ist kein Geheimnis, dass der Axel Springer-Verlag (ASV) gerne das ungesunde Volksempfinden bedient bzw. auch parteipolitische wie gesellschaftliche Meinungsmache betreibt. Regelmäßig werden Themen wie Migration, Gewaltkriminalität (durch Migranten) oder "Türkei" im Sinne des ASV bearbeitet und notfalls an die eigenen Erfordernisse angepasst. Neben widerwärtigen Boulevardblättern wie BILD betreibt der ASV auch eine "bürgerliche" Variante mit "Die Welt" (Chefredakteur: Thomas Schmid), die kein besonders hohes Niveau besitzt und so die breite Masse der deutschen Durchschnittsintelligenz bedient. Die Online-Ausgabe hat eine kontrollierte Kommentarfunktion, die bevorzugt reaktionäre und chauvinistisch-rassistische Kommentare veröffentlicht, die zuweilen sogar bis ins Neonazistische und Antisemitische abgleiten. Der ASV verfährt dabei immer mit der gleichen Methode: Verhöhnungen von Ethnien (insbesondere von Arabern, Türken und/oder Muslimen) werden explizit freigeschaltet, volksverhetzende und antisemitische Beiträge nach nach einiger Zeit wieder gelöscht.

Nicht neu, jedoch in ihrer Dimension immer größeren Raum einnehmend, sind die eindeutig "rechtspopulistischen" und dem Kreis der kriminellen Vereinigung "PI" gehörenden Kommentare zur Bundesregierung, den Regierungsparteien (sowie selbstverständlich "Rot-Grün", den "68ern", "Linken" etc.) und einzelnen Kabinettmitgliedern. In einem Artikel über den Besuch des türkischen Staatspräsidenten kommt heute eine weitere Beleidigung und Verhöhnung des deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff hinzu. Dass dies - nicht zum ersten Mal auf Welt Online - eine Straftat gemäß §90 des Strafgesetzbuches der Bundesrepublik Deutschland darstellt und eigentlich von der Redaktion angezeigt werden müsste, interessiert den ASV nicht.

Damit zeigt der Springer-Verlag, dass er sich sogar bewusst zum Steigbügelhalter von Menschenhassern macht.

Mittwoch, 24. August 2011

Die Sympathisanten von "Politically Incorrect"

Gestern Abend entwickelte sich ein interessanter Diskussionsverlauf, der mit der versuchten Entführung einer jungen Frau in Hamburg begann und via der so plötzlich verschwundenen Plattform "PI-Leaks" bei den anonymen Sympathisanten von Stefan Herres "Politically Incorrect" endete.

In Hamburg war dieser Tage der mutmaßliche Täter Thomas F. gefasst worden, der eine junge Frau in seiner Wohnung eingekerkert hatte, um sie dort nach Polizeiangaben vermutlich als Sexsklavin nach dem Vorbild des Österreichers Josef Fritzl zu halten. In den Kommentarspalten der rechtspopulistischen Welt Online von Chefredakteur Thomas Schmid wurde daraufhin von den üblichen Menschenhassern von "PI-News" sofort Anschuldigungen erhoben, der Täter sei ein Migrant, ein Muslim und ein "Islamist" - selbst als der Name des Festgenommenen veröffentlicht wurde.

Diese krampfhaften Bemühungen der PI-Anhänger, grundsätzlich jedes Verbrechen einem Migranten bzw. Muslim zuzuweisen, zeigt nicht nur die Lächerlichkeit ihres Denkens, sondern vor allem auch, dass sie den Nährboden für ihre menschenfeindliche Ideologie offenbar für günstig genug halten, dass nicht einmal an den Haaren herbeigezogene Anschuldigungen in Zweifel gezogen werden. Ähnlich der Bush-Doktrin, wonach man unwahre Dinge einfach nur oft genug wiederholen muss, um sie als wahr im Bewusstsein der Menschen zu etablieren, streuen "PI-News" und seine Leser unbeirrt auch die schwachsinnigsten Gerüchte.

Insofern ist es umso bedauerlicher, dass die denunzierte Plattform "PI-Leaks" nach ihrer Löschung nun nicht mehr für Transparenz hinsichtlich der Mitglieder der anonymen "PI"-Zellen sorgen kann.

Hier stellt sich aber nicht nur die Frage nach deren Mitgliedern, sondern auch nach den "PI"-Sympathisanten: Ist es denkbar, dass auch staatliche Organe wie Polizei, BKA und Nachrichtendienste wie der BND von "PI" durchseucht sein könnten?
Gerade der BND, der bekanntermaßen das Internet u.a. nach Stichworten wie "Muslime", "Islam" etc. durchsucht, sammelt qua Auftrag Informationen aller Art. Diese Behörden haben Mitarbeiter, die selbstverständlich eine eigene Weltanschauung haben, die nicht unbedingt objektiv gesehen wirklich verfassungstreu sein müssen - schliesslich sehen sich "PI" und alle rechtspopulistischen Vereinigungen ebenfalls als lupenreine Demokraten, obwohl sie auf die Vernichtung von Minderheiten hinarbeiten und sich faszinierender- und schizophrenerweise auf die Verfassung berufen, deren freiheitlich-demokratische Grundordnung ihnen angeblich vom "Mainstream" und der Bundesregierung verwehrt würde.

Ist die Vorstellung, dass BKA, Verfassungsschutz und andere staatliche Behörden durch "PI"-Sympathisanten infiltriert sein könnten, wirklich abwegig?
Gerade im Hinblick auf die NS-Vergangenheit des BKA und deren nachgewiesene NS-Ideologie bis in die 80er Jahre hinein?

Sonntag, 21. August 2011

Türkischstämmige Migranten denunzieren PI-Leaks

Seit Freitag ist der Blog "PI-Leaks" offenbar von Google gelöscht worden – ganz im Gegensatz zu dem seit Jahren bestehenden Hetzer-Blog „Gates of Vienna“.

Die angegebene Emailadresse von PI-Leaks funktioniert noch. Auf Nachfrage erhielt ich dort die Information, dass aller Wahrscheinlichkeit nicht etwa die Menschenhasser von „PI“, sondern ausgerechnet migrantische Denunzianten hinter der Löschung stünden.
Der Fall PI-Leaks scheint sich damit erledigt zu haben.
Dies ist ein fatales Zeichen, da just das PI-Mitglied Ilona Schliebs (PI-Codename „Kybeline“) dort enttarnt worden war.

Angesichts eines solchen Verhaltens aus den eigenen Reihen sollte man sich nicht wundern, wenn „PI“&Co. widerstandslos weiter agitieren können.

Mittwoch, 10. August 2011

"PI-Leaks" gegründet

Offenbar von langer Hand vorbereitet und von den Menschenhassern unbemerkt hat eine Gruppe von engagierten Menschen mit einem Paukenschlag den Kampf gegen "PI-News" und seine Macher aufgenommen:


Womöglich ein Ableger von Tranparency International, hat sich eine 27köpfige Gruppe mit Klarnamen das Ziel gesetzt, die Hassplattform "PI" nach dem rechtspopulistischen Terroranschlag des Islamkritikers Anders Breivik klar als Ursache für Mord und Totschlag zu bennenen und die Hintermänner von "PI-News" ans Tageslicht zu zerren.

Laut dem veröffentlichen Manifest wird die Netzgemeinde um Informationen gebeten, die wie bei Wikileaks anonym an PI-Leaks zugemailt werden können.

Ich werde diese Aktion nach Kräften unterstützen, weil ich das für eine gute Sache halte.

Sonntag, 31. Juli 2011

Bye-bye Broder oder! Ein Nachruf.

A True Story

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum zu glauben, man könne Menschenhasser an ihrem äusseren Erscheinungsbild erkennen. So ist es heute durchaus keine Überraschung mehr, wenn Neonazis im feinsten Zwirn und Krawatte auftreten, statt als Skinhead in Bomberjacke und Baseballschläger.
Hassmenschen können so harmlos aussehen wie Dr. gen Sarrazin - oder wie der flegelhafte Henryk M. Broder. Dazu veröffentliche ich hier einen Gastbeitrag meines ehemaligen Redaktionsleiters Der Moslem:


" Bekenntnisse eines Moslems: Heute trage ich den "Monopol-Juden" Henryk M. Broder für mich persönlich zu Grabe.

Eine Zeitlang war es mir ein großes Vergnügen, den kleinen, dicken und unbedeutenden alten Mann zu ärgern, mich mit ihm zu messen und ihn der Lächerlichkeit preiszugeben - obwohl man als Moslem alten Menschen (und erst recht senilen Greisen) Repekt zollen und ehren soll. Dennoch denke ich, Allah (und erst Recht ‏יהוה) wird mir diese kleine Sünde gerne vergeben, weil sicherlich auch ER sich darüber amüsiert hat.
Ab heute ist damit Schluss - der alte Flegel, die 65jährige Göre wird mit dieser wahren Geschichte, dem letzten Essay über Henryk Marcin, in die verdiente Rente geschickt:

Am Anfang war es nur ein Spaß. Später wurde es ein größerer Spaß. Heute hat die gähnende Langeweile einen Namen: Henryk Marcin Broder.
Henryk M. Broder mit schwulem Halstuch


Der Spaß fing damit an, dass ich damals den "neuen" Blog von Broder fand, der nichts anderes war als sein alter Blog in neuem Wichs. Neue Fassade, gleiche Ruine. Ich selbst war gelangweilt und hatte selbst einen neuen Blog aufgezogen, nachdem mein alter durch die "jüdische Weltverschwörung" geschlossen worden war: Der humorlose Schwachmat (Na, wer mag wohl damit gemeint sein?) hatte eine berühmte und große Anwaltskanzlei auf meinen kleinen Blog-Hoster in Österreich gehetzt und ihm mit allerhand Unsinn gedroht, nachdem ich ihn dort satirisch auf's Korn genommen hatte. Brav hatten die Kleindeutschen daher meinen Blog offline gesetzt (aber nicht gelöscht), weil sie sich nicht mit der gigantischen Macht des Broderschen Goliath anlegen wollten.

Ich war damals irritiert, wusste ich doch aus persönlicher Erfahrung, dass HMB ein ziemlich knickriger und kleinbürgerlicher Soziopath ist, der wie der Erpel Dagobert Duck kein oder nur ungern Geld ausgibt, wenn es sein eigenes ist. Des Rätsels Lösung fand ich dann auch schon kurz darauf nach einer kurzen Recherche: Er hatte einfach zwei junge jüdische Analwälte in der renommierten Kanzlei um einen (selbstverständlich kostenlosen) Gefallen "unter Juden" gebeten, über den diese ihre Konzernspitze aus durchaus nachvollziehbaren Gründen nicht informiert hatten. Der Schriftsatz war so unfassbar einfältig, dass ich schnell auf's muslimische Plumpsklo rennen musste, um mich nicht vor Lachen selbst zu urinieren. Nach der Entleerung der muslimischen Blase fragte ich mich in Anlehnung an die heutigen Sarrazinschen Thesen, ob meine Östi-Hoster den arischen IQ von Österreichern generell widerspiegeln mochten. Sei's drum, ich ließ daraufhin meinen südafrikanischen Anwalt in Jo'burg eine Erwiderung formulieren - zusammen mit seiner Kostennote über 14.000 Rand.
Anwalt Joshua zeigt's den deutschen Kollegen
Wir beide lachten uns dabei einen Ast ab und wussten: Wir würden nie wieder etwas von dem bräsigen Goi hören und erst recht nicht von den beiden infantilen "Anwälten". (Tja, Henryk - so ist das nun mal, wenn man kein Geld ausgeben will, kriegt man eben auch nur den Abfall hinterm Supermarkt.)

Weil ich mich auch um die berufliche Karriere des analwaltlichen Pärchen sorgte, schickte ich gemäß den sarrazinschen Gen-Theorien diesen 15% intelligenteren Nachfahren jüdischer Migranten einen netten Brief in deutscher Schulschrift (auch "Kinderschrift" genannt), um sie über ihr Versagen zu trösten.
Don Hendryk M. Broder hat Verständnis für Kinder

Nach dieser Erfahrung mit meinem alten Freund Henryk machte ich 3 Jahre später ein kleines Experiment - nur aus dem simplen Grund, um den Zugriffszahlen meines neuen Blogs (Ich bin ein Intensivtäter ...) etwas nachzuhelfen. Zu meiner Überraschung schaltete HMB diesen eigentlich ziemlich niveaulosen Kommentar frei - und bescherte mir eine Zugriffsexplosion von sage und schreibe 1000%. (Klingt viel, aber bei vorher anfänglich lediglich 100 täglichen Zugriffen ist das nun auch nicht der Hit ... Analog zu Broder selbst kann man also völlig zu Recht sagen: Mehr Schein als Sein.)
Broders "neuer" Blog - Sparring nach seinen Regeln.

Ich analysierte nachträglich den Kommentar und filterte die (unfassbar einfältigen) Kriterien heraus, auf die HMB abfährt und startete Das Große Broder-Experiment (DGBE), eine empirische Studie über die wahrhaft primitive Mentalität des Henryk M. Broder. Man musste, um eine Freischaltung durch den goebbelsesken Großen Broder zu erreichen, lediglich seinem primitiven Menschenbild von den Deutschen (also den ewig kollektivschuldigen "Antisemiten") entsprechen. Die Wahrscheinlichkeit steigt exponenziell, wenn man Termini wie "vergasen", "KZ" oder Namen von Nazigrößen einbaut (z.B. Adolf Hitler, Adolf Eichmann etc.). Eine Zeitlang hatte ich eine so unglaubliche Trefferquote, dass Broders publizierte (von mir verfasste) Kommentare tatsächlich einen Anteil von 30% in seinem "Sparring" hatten, ehe ich das Interesse verlor - eine Art Fremdschämen stellte sich bei mir ein:
Konnte es wirklich sein, dass HMB noch primitiver war, als selbst ich dachte? Regelrecht schmerzhaft waren die Kommentare, bei denen ich absichtlich Tippfehler stehen ließ oder aber bewusst üble Rechtschreibfehler einbaute: Der Große Broder, der souveräne Talkrundensülzer erreichte bei seinen Betitelungen ein Niveau unter dem Keller (Zitat Broder: "Mit der Rechtschreibung hapert es noch ein wenig…" o.ä.) - Henryk M. Broder weiss sich nicht anders zu helfen als ein oberlehrerhafter Arier, dem ausser knietiefer Primitivität nichts einfällt und er deswegen stolz die vermeintlichen Schwächen seiner Gegner präsentiert. Und er sich so selbst entblösst.
Je "dümmlicher" der Kommentar, desto geiler der Broder

Lieber Henryk, aus "kollegialer" Solidarität muss ich Dir leider sagen, dass Du für mich so dumm bist, dass Dich die Schweine beissen. Du bringst es einfach nicht. Zolle יהוה Dankbarkeit dafür, dass er es Dir ermöglichte, in Deutschland Deinen persönlichen Nutzen aus dem Holocaust zu ziehen, der die Deutschen traumatisiert hat und Dir trotz Deiner wenig entwickelten Autorenfähigkeit ein materiell ausgewogenes Leben zu führen.

Normalerweise trägt man sogar schlechte Menschen mit geheuchelter Anteilnahme zu Grabe. Bitte sieh mir nach, dass ich das nicht einmal bei Dir schaffe. Den Versager-Bonus hast Du für mich mit Deiner primitiven Hetze gegen die nächstgrößere ethnische Minderheit verspielt. Ein Jude, der ein Nazi-Gen in sich trägt - das ist auch für mich einfach zu viel.

Mögest Du Deine Rente in Frieden geniessen.

Shalom, es grüsst Dich ein letztes Mal
Der Moslem "

Dienstag, 19. Juli 2011

Menschenhasser von "PI-News" erwachen schläfrig in der Realität

Oft musste man sich in den vergangenen 10 Jahren fragen, wie dumm Menschen sein können. So war es beispielsweise auffällig, dass die Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen immer nur reagierten, statt zu agieren. Nach dem 11. September 2001 wurde reaktiv nach Teppichmessern im Gepäck von Passagieren gefahndet. (Die vorher offenbar immer problemlos von durchschnittlichen Reisenden mit sich getragen wurden.)

Nach dem missglückten Anschlagsversuch des sog. "Schuhbombers" wurden Schuhe der Passagiere untersucht. Und nachdem der CIA oder wer auch immer von der Möglichkeit von Zwei-Komponenten-Sprengsätzen sprach, waren Flüssigkeiten, Deodorant und teure Hautcrèmes im Handgepäck verboten. (Gegen Flüssigsprengsätze in Weinflaschen im aufgegebenen Gepäck dagegen hatte man nichts einzuwenden.) All diese Maßnahmen haben die Industriestaaten und Konsumenten Milliarden gekostet und rein gar nichts an tatsächlicher Sicherheit gebracht - ausser dem schrittweisen Abbau der bürgerlichen Freiheitsrechte.

Als ich mich damals über diese "Security" mokierte, sah mich ein Kollege völlig verständnislos an: Ich sagte damals sinngemäß: "Wenn man den Leuten noch ein Stöckchen hinhält und sagt, es diene der eigenen Sicherheit, wenn sie darüber springen - dann würden die das auch noch tun." Um diese Worte und die Sinnlosigkeit zu unterstreichen, verwies ich den Mann auf die simple Tatsache, dass bei der Security eines jeden deutschen und europäischen Airports ausgerechnet die unter Generalverdacht stehenden Muslime doch diese Jobs für geringsten Lohn machten. Mein Hinweis, dass angesichts dieser Ausbeutungsverhältnisse ein cleverer Terrorfürst (der Osama bin Laden nun wirklich nicht unbedingt war) würde diese Systemlücke doch mit einem Koffer mit 100.000 US-Dollar und einem zweiten Koffer mit C4 locker ausnutzen können, wurde erst gar nicht verstanden. Für mich war dadurch offensichtlich, dass nicht bin Laden teuflisch intelligent, sondern die Menschen im Westen einfach nur dümmer waren.

Heute beweist sich diese Hypothese auf bemerkenswerte Weise:
Der "PI"-Denunziant Christian N. - im Fachjargon der deutschen Hassplattform "PI-News" auch "Spürnase" genannt - ist nun am 18. Juli 2011 n. Chr. tatsächlich darauf gestossen, dass mutmaßliche Muslime an genau diesen Schaltstellen des internationalen Sicherheitschecks sitzen:

Was etwas irritiert, ist, dass er seine Denunziation in einem genüßlichen Ton vorbringt, statt seinem Entsetzen Ausdruck zu verleihen, der doch mit dieser Botschaft impliziert sein müsste - schliesslich ist für jeden Menschenhasser von "PI" doch klar, dass eine Muslima eine Terroristin ist.

Es mag an der Tatsache liegen, dass die Gründer von "PI" (Stefan Herre, Jens von Wichtingen, Dr. Beate Klein etc.) ihre Konzentration zu sehr auf ihre paranoide Hetze gegen andere Ethnien setzen, statt die realen Gefahren zu erkennen.

Bei dem sensationellen Foto von Christian N. stellt sich die Frage, ob nicht der britische MI6 sich für den deutschsprachigen Denunzianten interessieren sollte, da dieser sicherheitsrelevante Einrichtungen in London fotografiert und ins Netz gestellt hat, die möglicherweise Terroristen nutzen könnten.

Samstag, 16. Juli 2011

Menschenhasser Jens von Wichtingen gibt Turkispress Interview

Wenn clevere Kriminelle untertauchen, versuchen sie meist ihre Taten zu verschleiern und ihre Vergangenheit auszulöschen. Wirklich intelligente unter ihnen fangen dann auch tatsächlich ein neues Leben an. Hier stellt sich selbstverständlich die Frage, ob die Gesellschaft dies als Resozialisierungsmaßnahme akzeptieren sollte oder nicht. Dabei stellt sich auch die Grundsatzfrage nach einem Gnadenakt oder der Verbüßung einer angemessenen Strafe, denn schließlich sehen wir das schon zu oft: Ein überführter Massenmörder und Nazi, dem mit 90 Jahren noch der Prozess gemacht wird, der aber als freier Mann nach dem Urteil das Gericht verlassen kann wie John Demjanjuk. Ein Mann, der jedesmal kurz vor der Auslieferung sterbenskrank auf dem Totenbett lag und sofort wie durch ein päpstliches Wunder genesen schien, sobald seine Auslieferung  aus den USA abgelehnt zu werden drohte oder verschoben wurde:



Ein anderer Fall ist der des Jens von Wichtingen:
Im Vergleich zu Demjanjuk ist von Wichtingen nur ein "kleiner Fisch", der - soweit feststellbar - selbst niemals physische Gewalt gegen die von ihm gehassten Minderheiten ausgeübt hat und "lediglich" üble Hetze über jene auf der Hassplattform "PI-News" seines Freundes Stefan Herre betrieb. Anfang November 2007 kündigte er als wesentlicher Pfeiler des "PI"-Systems an, er werde sich aus der "Mitarbeit" zurück ziehen, weil diese organisierte Menschenhasser-Vereinigung einen "sektenähnlichen Charakter" habe. Dies führte erstaunlicherweise zu großer Anerkennung bei den bis dahin verhetzten Opferverbänden und noch erstaunlicherer Zurückhaltung bei seinen angeblich fallen gelassenen Bundesgenossen von "PI", die entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit nicht einmal Beleidigungen in seine Richtung ausstießen.

Jens von Wichtingen: Keine Reue, aber Drohungen gegen Blogger.
Was den adeligen Ostdeutschen von Wichtingen so interessant macht, ist die Tatsache, dass er sich nicht allein damit begnügt, seine Vergangenheit für die Öffentlichkeit - für einen Geschäftsmann selbstverständlich nachvollziehbar - auszulöschen, sondern seine Hartnäckigkeit bei dieser Mission: So scheute er sich nicht, bis vor kurzem noch selbst Blogger "mit juristischen Schritten" zu bedrohen, die lediglich die Fakten aus eben seiner persönlichen Vergangenheit publik machten. Auch auf seiner eigenen Homepage bei Wordpress ist kein einziges Wort der Reue erkennbar, vielmehr wird dort sogar sein weiterhin indifferentes Verhältnis zu Andersgläubigen deutlich, dass er lediglich aus seiner Religiösität als Christ begründet und seine negative Haltung gegenüber Muslimen rechtfertigt. Und auf seinem Twitter-Account zeigt sich sein weiterhin starkes Interesse an "Politically Incorrect": (Update: von Wichtingen hat die Inhalte seiner Tweets nach der Berichterstattung hier verändert und alle Hinweise auf "PI-News" gelöscht. Der Screenshot ist vom 15.07.2011.)
Der Twitter-Account des Jens von Wichtingen: enger Kontakt zu "Politically Incorrect"
Offenbar jedoch rückte ihm Der Moslem zu sehr auf den Pelz, denn schon seit mehreren Monaten verbreitet der deutsche Migrant in Südafrika auf seiner Homepage, er werde nie und nimmer Stellung zu seiner Vergangenheit nehmen. Gestern erschien jedoch ein Interview mit ihm auf turkishpress.de - es sei allen Leserinnen und Lesern von Menschenhasser wärmstens empfohlen.

Freitag, 8. Juli 2011

Menschenhasser: Die Serienkiller von 2001

Wer sich fragt, ob Meinungsfreiheit als hohes Gut für Menschenhasser und Hasspredigern wie Geert Wilders, Stefan Herre, Dr. gen. Sarrazin oder Henryk M. Broder gewährt werden sollte, dem sei anzuraten, sich die Morde durch us-amerikanische Killer nach dem 11. September 2001 zu vergegenwärtigen:
Erfüllungsgehilfe von Hasspredigern: Der Mörder Frank Silva Roque
Am 15. September 2001 wurde der indischstämmige Balbir Singh Sodhi mit fünf Schüssen von Frank Silva Roque ermordet, der den Sikh wegen seiner dunkleren Hautfarbe und seinem Turban irrtümlich für einen Moslem gehalten hatte. Der offensichtlich erfolgreich von Hasspredigern missionierte Mörder hatte bereits wenige Tage vorher vor mehreren Zeugen angekündigt "Muslime" zu töten, ohne dass ihn jemand aufgehalten hätte. Das Opfer Sodhi war das erste in einer Reihe von Morden durch willige Werkzeuge amerikanischer Hassprediger, die gezielt nach vermeintlichen Muslimen suchten, um sie zu töten: 
Am gleichen Tag wie Roque ermordete der deutschstämmige Mark Stroman den Pakistani Waqar Hasan, Vater von vier Kindern, am 4. Oktober den indischstämmigen Vasudev Patel, Vater zweier Kinder. Zwischen den beiden Morden schoss Stromann noch am 21. September 2001 den Bangladeshi Rais Bhuiyan in den Kopf. Seine Taten rechtfertigte der Mörder so: "Ich tat das, was jeder Amerikaner tun wollte, aber nicht tat. Sie hatten alle nicht den Mut."
Der deutschstämmige Doppelmörder Mark Stroman
Stroman genießt offensichtlich große Privilegien als Todeskandidat - er betreibt nebenher noch einen Blog bei Wordpress, den er für seine Zwecke benutzt. Dort erscheinen selbstverständlich nur Kommentare, die gegen die Vollstreckung der Todesstrafe an ihm sind und ihn unterstützen. Alles andere wird von ihm zensiert.

Diese Beispiele sind nur wenige von vielen von Menschenhassern begangenen Morden seit 2001. Sie haben allesamt ihre Wurzeln in den Hasspredigten, wie sie von den Gespannen Sarrazin/Broder, Herre/von Wichtingen oder Wilders/Le Pen gesät und von profitgierigen Kreaturen wie dem us-amerikanischen Medien-Mogul Rupert Murdoch über seine Hass-Sender "Fox News" oder seine widerwärtigen Schmierenbätter The Sun, News of the World oder Times verbreitet werden.

Diese Subjekte unterscheiden sich in ihren Werten deutlich von Menschen wie Rais Bhuiyan, der den Anschlag auf seine Person überlebte: Er ist seither auf einem Auge blind und hat Metallstücke im Kopf, die man nicht mehr entfernen kann. Trotzdem setzt er sich für die Aussetzung der Todesstrafe gegen den Mörder Stroman ein.

Ein solcher Einsatz wäre bei sarrazinisierten deutschen Christen wie Stefan Herre oder Jens von Wichtingen unvorstellbar.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Ist Obama Schuld an den Menschenhassern?

Fast liest es sich, als wäre Barack Obama Schuld an der Zunahme - oder besser gesagt: an der vermehrten Sichtbarkeit - von Menschenhassern: Die BBC stellt eine "explodierende Zunahme" von Hass-Gruppen in den USA fest.

Das Bild ähnelt erwartungsgemäß den vermehrt stattfindenden Demonstrationen von NPD, "Pro Deutschland" oder Stefan Herres "PI"-Ortsgruppen, die sich immer öfter trauen, bei Tageslicht in der Öffentlichkeit aufzutreten oder gar unter den Augen der Polizei Anwohner anzugreifen, die für sie nach Ausländern oder Migranten aussehen.

Tatsächlich erscheint das intellektuelle Krebsgeschwür einer jeden Gesellschaft immer dann, wenn es besonders gereizt wird: So wie Menschen mit Kopftuch, dunklerer Hautfarbe oder der Islam einen Thilo Sarrazin stören. So wie die bloße Existenz von Menschen einen Stefan Herre unerträglich ist, die einer anderen Religion als der des Christentums angehören.

Dabei spielt die eigene gesellschaftliche Wahrnehmung im Grunde genommen keine Rolle beim Menschenhasser: Auch der deutsche Auswanderer Jens von Wichtingen*, der für die faschistischen Horden von "PI-News" ihre menschenhassenden Schmäh-Texte ins Englische übersetzte und keine Gelegenheit ausließ, Muslime und andere unerwünschte Minderheiten zu kriminalisieren, sieht sich in Südafrika selbst nicht etwa als Migrant oder integriert sich in die schwarze Mehrheitsgesellschaft, sondern als erfolgreiches Mitglied der weissen Besitzergesellschaft, der selbstverständlich das Recht auf ein Leben ausserhalb der Norm hat.

Menschenhasser haben die womöglich angeborene Fähigkeit, das Recht in ihrer eigenen Realität ihren eigenen Bedürfnissen anzupassen und alle sich ihnen bietenden Möglichkeiten zur Durchsetzung zu bedienen. Wie perfide und widerwärtig so ein Charakter sein kann, lässt sich deutlich an dem mutmaßlichen Attentäter Kevin Harpham erkennen: Seine selbstgebastelte Bombe, die bei einer Demonstration für Menschenrechte am Martin Luther King Jr. Gedenktag im Januar 2011 explodieren sollte, enthielt in Rattengift getunkte Schrapnelle.
Seine Opfer sollten gemäß seines teuflischen Plans im Falle eines ersten Überlebens an ihren Wunden verbluten.

Das ist die wahre Fratze von Menschenhassern.



*Im November 2007 beendete von Wichtingen nach eigenen Aussagen seine "Mitarbeit" bei "PI-News". Dennoch erscheinen regelmäßig weiterhin englische Texte auf der internationalen Seite von PI. Beendigung einer Mitarbeit bedeutet nicht unbedingt einen Ausstieg aus der Szene.

Dienstag, 28. Juni 2011

Welt Online: Muslime sind die Menschenhasser

Projektion bezeichnet in der Neurosenlehre allgemein und schulenunabhängig einen Abwehrmechanismus. Sie definiert das Übertragen und Verlagern eines eigenen innerpsychischen Konfliktes durch die Abbildung von eigenen Gefühlen (Empfindungen/Affekten), Wünschen und Impulsen, die im Widerspruch zu eigenen und/oder gesellschaftlichen Normen stehen können, auf andere Menschen(gruppen), Lebewesen oder auch sonstige Objekte der Außenwelt. Die Projektion wird oft mit dem psychoanalytischen Begriff Übertragung als Synonym verwendet. Allerdings stellt die Übertragung lediglich eine spezielle Form der Projektion dar, in der unbewusste Wünsche und Erfahrungen in einem bestimmten Beziehungsgeschehen reaktiviert werden. Dies trifft besonders auf die Übertragung im therapeutischen Umfeld zu. Sie wird beispielsweise am häufigsten bei der Paranoia – diese im Sinne einer Persönlichkeitsstörung – gefunden. Die neurotische Paranoia unterscheidet sich von der psychotischen dadurch, dass der Neurotiker kein bizarres Beeinträchtigungserleben hat. Die Projektion kann aber auch bei anderen psychischen Konflikten gefunden werden, so z. B. neigen Personen mit einer histrionischen Persönlichkeitsstörung häufig zur Abwehr durch Projektion.*
Welt Online stellt klar: Muslime sind immer die Bösewichte.

Welt Online, eines der vielen Blätter vom Axel Springer-Verlag und geleitet von Chefredakteur Thomas Schmid köchelt immer wieder gerne das Thema Islam und Muslime durch. Heute zeigt er seinen Lesern, dass nicht etwa unsere Gesellschaft die intolerante ist, die Minderheiten bei uns das Leben unnötig schwer macht, sondern die Minderheit selbstverständlich uns - bewiesen durch einen "Test":

"Eine Muslimin hat die Toleranz der Deutschen getestet. Die Reaktionen sind unterschiedlich – bis hin zu einer klaren Drohung."


Die Botschaften sind klar:
Wie bei Springer-Pamphleten nicht anders zu erwarten, wird Gut und Böse deutlich gekennzeichnet - Welt Online fragt heuchlerisch "SIND WIR IN DEUTSCHLAND ZU TOLERANT?" und lässt den "Test" politisch korrekt natürlich von einer "Muslimin" durchführen, die sich pflichtgemäß über die Burka beklagt und sie als frauen- und menschenfeindlich bezeichnet. Und natürlich wird auch auf das extreme Beispiel Frankreich hingewiesen, wo für das Tragen einer Burka 150,- Euro pro Vergehen abkassiert wird.
Selbstredend, dass deutsche Passanten für den Springer-Geschmack "erstaunlich gleichgültig" - nämlich viel zu gutmütig - an der Testerin vorbei gingen.
Und dann kommt - scheinbar völlig unerwartet - das Böse: gleich drei mutmaßliche Muslime pöbeln die Testerin an und "bedrohen" sie (selbstverständlich "in schlechtem Deutsch").

Wieder einmal ein Meisterstück aus dem Hause Axel Springer.
Aber eine Spur zu dick aufgetragen.

*aus: Wikipedia "Projektion" (Psychoanalyse)

Mittwoch, 15. Juni 2011

Menschenhasser rufen zum "Fäkalien-Dschihad": Dr. Udo Ulfkotte

Manchmal möchte man meinen, Menschenhasser seien unfassbar dumm, aber dabei unterschätzt man, dass es immer auch Dümmere gibt, die bereitwillig alles aufnehmen, was Rattenfänger ihnen ausstreuen. Einer dieser Rattenfänger ist der ehemalige FAZ-Journalist Udo Ulfkotte, der sicherlich nicht ohne guten Grund einen beruflichen Abstieg hinnehmen musste und heute für den auf Verschwörungstheorien und -verbreitung spezialisierten Kopp-Verlag schreibt.
Menschenhasser "Dr. Ulf"

Eines seiner Lieblingsthemen ist der so genannte "Fäkalien-Dschihad", nachdem alle Muslime Christen nach dem Leben und ihrer Gesundheit trachteten: Schon seit mehreren Jahren sucht "Dr. Ulf" akribisch nach Nachrichten, in denen mutmaßliche Muslime angeblich Lebensmittel mit Fäkalien verunreinigt hätten, um so Christen zu vergiften. Stil und Aufmacher erinnern stark an die Methodik von Henryk M. Broder, indem Meldungen aus aller Welt stammen, haben im Gegensatz zu jenem jedoch oft Quellenangaben - aus denen die Motive oder der tatsächliche Hergang jedoch nicht hervorgehen, beispielsweise ob psyschische Störungen beim Täter vorliegen oder bestimmte Kunden getroffen werden sollten. Dabei verlässt sich der Menschenhasser Ulfkotte wie die meisten seiner Zunft darauf, dass fremd bzw. nicht-christlich klingende Namen selbstverständlich "muslimische" sein müssten.

"Dr. Ulfs" eigener Dschihad gegen Muslime läuft seit mindestens 25 Jahren, über seinen Fäkalien-Dschihad berichtet er erst seit 2008, als er dazu passende Zeitungsmeldungen durchforstete und unpassende bzw. "christliche" aussonderte. Die Neuauflage seiner krankhaften Fantasien beinhaltet den aktuellen EHEC-Befall, an dem bisher 37 Menschen in Deutschland starben: Dr. Ulfkotte sieht eine eindeutige Verbindung zu "orientalischen Erntehelferinnen", die in Österreich Obst- und Gemüsefelder mit ihrem Urin und Kot verunreinigen würden - selbstverständlich mit dem Ziel, Christen auszulöschen.

Bei seinen debilen Artikeln verlässt sich der Autor auf die Unlogik des Hasses, der echte Logik nicht braucht. So wird nicht gefragt, wieso diese Erntehelferinnen nicht selbst erkrankt sind oder woher sie ihre Visa haben, um im EU-Mitgliedstaat Österreich arbeiten zu können, wo bekanntermaßen nicht einmal aussereuropäische Facharbeiter im Auftrag ihrer Firma für 3 Tage einreisen können. Oder aber die simple Frage, wie diese "Bioterroristen" sicherstellen, dass nur Christen von dem ungewaschenen Obst und Gemüse essen.

Ulfkottes Methodik entspringt der uralten Tradition der religiösen Kriminalisierung, deren Opfer bereits im Mittelalter Juden waren. Ziel ist es lediglich, Legende und Mythen unter die Leute zu bekommen, um seinen eigenen Menschenhass weiter zu tragen.

Freitag, 3. Juni 2011

Angriff der Menschenhasser auf Frl. Krise

Am gestrigen Himmelfahrtstag ereignete sich ein denkbar merkwürdiges Ereignis. Die mutmaßliche Lehrerin und Blogbetreiberin "Frau Krise" wurde offenbar Ziel eines Angriffs von Neonazis bzw. jemandem (oder einer Gruppe), der ihre Bloginhalte als passend für die rechte Szene empfand.

Bei dem Blog handelt es sich scheinbar um einen, in dem eine deutsche Lehrerin über ihre alltäglichen Abenteuer mit ihren hauptsächlich, wie sie selbst formuliert, "türkischen und arabischen" Schülern erzählt. (Scheinbar, weil nicht wirklich klar ist, ob die Betreiber(in) tatsächlich Lehrerin ist oder es nur vortäuscht.) Die Geschichten sind teilweise kurios und enthüllen gleichzeitig die Sprachprobleme, die Migrantenkinder aus unteren sozialen Schichten haben. 

Wer sich an den teils lustigen Stories einfach nur erfreuen will, dem erschließt sich eine bunte Vielfalt an Abenteuern, die - zugegebenermaßen - auch die eigenen Vorurteile und Klischees bedient. Wer sich aber gezielt Formulierungen heraussucht, die in seine menschenhassende Weltanschauung passen, kann sich damit jedoch durchaus auch ein Selbstverständnis des Blogs basteln, in dem es nur darum geht, die Migrantenkinder durch scheinbar reale Verhältnisse zu stigmatisieren und sich als Experte für Migration durch BILD u.a. Springer-Produkte bestätigt zu sehen. (Oder aber auch sich bedauerlichwerweise unabsichtlich angegriffen fühlen, wie das Beispiel von "Türkenmafioso" zeigt.)

Und genau das wird der rechten Szene aber auch leicht gemacht, wenn man selbstkritisch an die Sache herangeht, denn: viele Formulierungen von Frau Krise können mißverständlich aufgefasst werden. Das fängt schon bei ihrem selbst gewählten Namen an - "Krise", weil sie Migrantenkinder unterrichten muss? Oder nur ein salopp gewählter Name, weil der Lehrerberuf stressig ist (zumindest aus der Sicht von Lehrern, wenn auch nicht von Arbeitnehmern mit 40-Stundenwoche und 30 Tagen Urlaub ...) ?

Dazu kommen dann Formulierungen wie "Wurzeldeutsche" oder unglückliche Sätze, die eine Abgrenzung durch sie selbst zwischen ihren Schülern unterstellen lassen, aber auch die Tatsache, dass ausgerechnet durchaus bekannte rechte Blogger dort verlinken dürfen und sich tatsächlich erstaunlich widersprüchlich (und zugunsten von Frau Krise) äussern. Zwar nicht von Stammlesern, wurde Letzteres auch schon von Kommentatoren festgestellt und mutet etwas bizarr an, man sollte dabei aber den Überraschungseffekt bei solchen unvorhergesehenen und aggressiven Angriffen berücksichtigen.

Zu allem Unglück hat Frau Krise dann auch noch ein Blogbild als Motiv gewählt, das durch seine Symbolik natürlich direkt den 11. September 2001 assoziieren lässt:
Etwas unglücklich gewählt: Das Blog-Motiv von Frl. Krise
Ich kenne den Grund für die Auswahl dieses Motivs nicht, jedoch ist das Blog-Bild alleine bereits sicherlich eine hervorragende Steilvorlage für die Rechtsextremisten des "PI"-Gespanns Herre/von Wichtingen, können sie doch bequem ihre Lieblings-Assoziationskette "Migranten = Muslime = Terroristen" knüpfen und wegen der Erzählungen auch noch die Schüler der Frau Krise aufgrund deren sozialer Herkunft freudig als "Sozialschmarotzer" denunzieren (obwohl man über deren familiäre Lebensumstände nicht wirklich etwas erfährt) - einem weiteren Lieblingswort der Menschenhasser.

Der ganze gestrige Vorfall zeigt mir nur, dass man immer und jederzeit zum Spielball der missionarisch auftretenden rechtsextremistischen Agitatoren werden kann, wenn diese ihre menschenverachtenden Ziele verfolgen. Es hat m.E. gar keinen Sinn, seine eigene Sprache im eigenen Blog (oder anderorts) -zig Mal vorher zu analysieren und sich gezwungen "politisch korrekt" auszudrücken - dabei geht nicht nur der Spaß am Bloggen über Bord, sondern auch der eigentliche Inhalt. Bloggen ist wie der dichte Straßenverkehr - es kann auch gefährlich sein.

Gleichwohl sollte man sich nicht von solchen Menschenhassern einschüchtern lassen, schliesslich ist - ähnlich wie bei Dr. gen. Sarrazin - genau das ihr Ziel: alle Widerstände gegen sie brechen und Unsicherheit sowie Hass verbreiten.

--------update 05.06.2011---------
blogger.com bietet bedauerlicherweise nur wenig Möglichkeiten hinsichtlich der Kommentarfunktion. Zwar gibt es hier keine Zensur oder Moderation, jedoch zeigt das System eine verstärkte Verlinkung von rechtslastigen Seiten hierher, deswegen werde ich die K-Funktion für neue Kommentare unter diesem Artikel deaktivieren. Ich bitte dafür um Verständnis.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Storch Heinars Kampf gegen Menschenhasser

Schon lange bin ich der Meinung, dass man in Deutschland dem Nationalsozialismus nicht  durch eigene Sprachlosigkeit einen Ehrenplatz in der Geschichte einräumen darf und stattdessen auf das menschenverachtende Regime von Adolf Hitler und seiner Verbrecherbande genauso reagieren müsste wie andere Länder, insbesondere die Briten: nämlich mit Humor, um es bloßzustellen.
Mode-Label "Storch Heinar": Hitler und Nazimode lächerlich gemacht

Während bereits Walter Moers mit seinem Cartoon "Der Bonker" die Neonazis zum Toben und Schreien brachte, tut sich unsere Gesellschaft immer noch schwer damit, die Verbrecher der Lächerlichkeit preiszugeben, die auch heute noch ihr Unwesen in Deutschland treiben.


Es gibt keine bessere und tödlichere Methode, als tumbe Menschenhasser durch ihre Lächerlichkeit zu treffen.

Sonntag, 29. Mai 2011

Solingen 1993: Menschenhasser verbrennen 5 türkische Frauen und Kinder

Unter dem Deckmantel von Meinungsfreiheit missbrauchen Menschenhasser und Hassprediger wie Thilo Sarrazin, Henryk M. Broder oder das "PI"-Gespann Stefan Herre/Jens von Wichtingen demokratische Bürgerrechte, die Menschen gefährden und andere dazu zu verführen, Gewalt gegen Minderheiten auszuüben.

Wohin solche Aktivitäten führen können, sieht man hieran:
Heute vor 18 Jahren, am 29. Mai 1993 verbrannten in einem Zweifamilienhaus in Solingen fünf Menschen. Zwei Frauen und drei Mädchen - Saime (4 Jahre) und Hülya Genç (9 Jahre), Gülüstan Öztürk (12 Jahre), Hatice Genç (18 Jahre) und Gürsün İnce (27 Jahre).

Vier Deutsche hatten in der Nacht das Treppenhaus in Brand gesetzt. Am 4. Juni 1993 wurden drei Männer im Alter zwischen 16 und 23 Jahren  festgenommen, zwei davon aus der Solinger Neonazi-Szene. Der vierte Tatverdächtige wurde kurz darauf ermittelt. Zwei der vier Mörder kamen aus gut situierten Familien: einer Handwerker- und einer Ärztefamilie. Die Täter wurden erst 2 Jahre nach den Morden verurteilt. Trotz des 5fachen Mordes sind heute wieder allesamt frei. Zwei von ihnen wurden sogar wegen "guter Führung" vorzeitig aus der Haft entlassen.

Ursprünglich hatte die Stadt Solingen der Familie Genç versprochen, dass im Zentrum der Stadt ein Gedenkplatz für die fünf Ermordeten geschaffen werden sollte. Das Mahnmal wurde dann jedoch zweieinhalb Kilometer außerhalb des Zentrums vor der Mildred-Scheel-Schule, errichtet, die die ermordete Hatice Genç besucht hatte. Die Begründung: Man wolle "nicht den sozialen Frieden in der Stadtmitte gefährden".

Das Landgericht Wuppertal verurteilte die vier Täter im Mai 2000 zur Zahlung von 250.000 DM Schmerzensgeld an Bekir Genç. Das Urteil konnte jedoch damals nicht vollstreckt werden, da zwei Täter noch in Haft saßen, Christian B. behauptete, mittellos zu sein und der Arztsohn Felix K., angeblich nicht auffindbar war. Das Meldeamt verweigert einem Pressebericht aus 2003 zufolge die Herausgabe der Anschrift mit der Begründung, dass der Haftentlassene "eine schützenswerte Person" sei.
 
Vergangene Woche wurde einer der fünf Kastanien-Bäume von unbekannten Menschenhassern gefällt, die die überlebenden Familienmitglieder als Gedenken an die ermordeten Frauen und Kinder hatten pflanzen lassen.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Menschenhasser bei "Welt Online"

Vor der neuen Welle des Menschenhasses, der seit knapp 10 Jahren wieder expandiert, gab es in Deutschland gewisse Tabus wie Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus.
Diese scheinen immer mehr neutralisiert zu werden. Die Atmosphäre erscheint günstig für neonazistisches Gedankengut und Aktionen, wie auch der Aufmarsch der gewalttätigen Neonazis am vergangen Samstag in Berlin-Kreuzberg zeigt.

Wie weit der Boden schon von Hasspredigern bereitet wurde, zeigt dieser keineswegs einzigartige Leserkommentar aus welt.de, einem Produkt des Axel Springer-Verlages:

Quelle: Welt Online aus dem Axel Springer-Verlag


Wohlgemerkt - diese Art der Kommentare werden vom ASV in Moderationsschleife vor Veröffentlichung kontrolliert.











Damit dürfte auch klar sein, dass der ASV gezielt und bewusst anti-semitischen wie auch anti-muslimischen Lesern eine Plattform bietet. Dies wurde schon von vielen Bloggern berichtet.

Sonntag, 15. Mai 2011

Menschenhasser überrennen Berlin-Kreuzberg

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Menschenhasser im wahrsten Sinne des Wortes zuschlagen würden. Das war am gestrigen Samstag.

Nicht irgendwo, sondern ausgerechnet in Berlin-Kreuzberg, wo es sicherlich seit der Kapitulation am 8. Mai 1945 keinen Aufmarsch von Nazis mehr gab, wie ein Blogger treffend formulierte. Eine offenbar von der Berliner Polizei geheimgehaltene und angemeldete Demonstration der Macht durch Neonazis fand gestern Nachmittag offenbar nicht nur statt, sondern beinhaltete auch gleich die Gewalt:
Über 100 gewalttätige Neofaschisten besetzten den Mehringdamm, um zum Polizeipräsidium am Platz der Luftbrücke zu marschieren. Diese hat ihren Dienstsitz in dem Gebäudekomplex des ehemaligen Flughafen Tempelhof, der eine Nazi-Architektur besitzt.
Zum ersten Mal nach 1945: Neonazis in Kreuzberg

Opfer waren offenbar ausschliesslich Migranten und Gegendemonstranten.
Was die strategischen Pläne der Berliner Polizei gewesen sein mochten, diese Demonstration geheim zu halten und so vor allem Migranten in Kreuzberg zu gefährden, bleibt unerklärlich. Diese wurden offenbar völlig überrascht und mit aus Polen stammenden verbotenen Knallkörpern von den marodierenden Neonazis attackiert.

Man darf mutmassen, dass Dr. gen. Sarrazin (SPD) und das Menschenhasser-Gespann von "PI-News" Herre/von Wichtingen die Wegbereiter für diesen bisher einmaligen Akt der Machtdemonstration von Faschisten in diesem Berliner Bezirk waren.

Samstag, 14. Mai 2011

Menschenhasser überfluten Internet-Foren

Wie fanatisch Menschenhasser ihren blinden Hass ausleben, kann man an alltäglichen Beispielen sehen, die einem vor Peinlichkeit schon regelrecht Schmerzen verursachen: Auf dem deutsch-türkischen Blog "Türkenmafia" wird von einer Meldung und seinen Auswirkungen auf die allgegenwärtigen Menschenhasser berichtet, bei der es eigentlich nur um die türkische Mobilfunkfirma Turkcell ging, die einen günstigen grenzüberschreitenden Einheitstarif anbietet.


Unbeteiligten bleibt es auf den ersten Blick verborgen, was denn ein Mobilfunktarif mit "Integrationsverweigerung" oder "muslimischem Eroberungsfeldzug" zu tun hat. Die Absicht erschliesst sich erst ab einem IQ von 110 Punkten. Offenbar geht, es simpel gesagt, nur darum, grundsätzlich jedes Ereignis zur Verbreitung der HaSS-Ideologie zu nutzen, das mit Türken zu tun hat - egal, wie banal es auch sein mag: Das berühmte "Ü"-Syndrom der Internet-Truppen von "PI-News" des Gespanns Herre/von Wichtingen und Dr. gen. Thilo Sarrazin.


Note: Durch Serverprobleme von blogger.com sind alle Kommentare ab dem 11.05.2011 unwiderbringlich gelöscht worden. Dies betrifft im Übrigen auch die Blogs selbst, da auch Änderungen in den Linklisten etc. betroffen sind.

Montag, 2. Mai 2011

Der Nachfolger von Julius Streichers "Der Stürmer": "PI-News" der Gründer Stefan Herre und Jens von Wichtingen

Es ist bisweilen schon sehr erstaunlich, wie sich Geschichte zu wiederholen scheint.

Auch die erschreckendsten Ereignisse in der Menschheitsgeschichte wiederholen sich immer wieder, sei es Krieg, Völkermord oder xenophobische Verfolgung anderer Menschen.

Ein Beispiel für den scheinbar immer wieder kehrenden und nie endenden Hass auf Minderheiten ist die im 3. Reich äusserst erfolgreiche Nazi-Zeitung "Der Stürmer" des Herausgebers Julius Streicher:

"Hauptthema des Stürmers war der Kampf gegen die „Degeneration der nordisch-germanischen Rasse“ durch angebliche Rassenschande. Inhalt des Stürmers waren unter anderem pornographische, oft sadistische, Schilderungen von Vergewaltigungen und anderen Formen von sexueller Nötigung an als arisch geltendenden deutschen Frauen durch Juden, teilweise auch in Form von aktueller Berichterstattung über zeitgenössische Kriminalfälle.

Neben der stereotypen sexualisierten Darstellung von Juden als potentielle Sexualverbrecher gab es auch Berichte über eine angebliche jüdische Weltverschwörung, die zum Ziel habe, dem deutschen Volk wirtschaftlich, kulturell, moralisch und militärisch, zu schaden. Auch religiöse Themen wurden antisemitisch behandelt, beispielsweise wurden die Juden als Ritualmörder, Gottesmörder oder Urfeinde des Christentums skizziert. Teil dieser Berichte waren antijudaistische Mythen, rituelle Menschenopfer, Brunnenvergiftung und Ähnliches."*
*Entnommen aus Wikipedia, Hervorhebungen durch Sarrazynismus

Wieviel Ähnlichkeiten die von Stefan Herre und Jens von Wichtingen gegründete Hasspredigerseite "PI-News" mit "Der Stürmer" hat, wird bei genauem Hinsehen deutlich: Methodik, Schreibstil wie auch Bilder nahezu identisch. Meine zusammengestellte Collage der visuellen Darstellung benötigt keine weiteren Erklärungen:
links "Der Stürmer", rechts "PI-News"
Copyright © 2011 by http://hassmenschen.blogspot.com
Während beispielsweise "Der Stürmer" mystische "Ritualmorde" bei Juden ausmachte, präsentiert der MenschenhaSSer Michael Mannheimer - der erst vor kurzem zur Gewalt gegen Migranten, insbesondere gegen Muslime aufrief - bei "PI-News" die so genannten "Ehrenmorde bei Muslimen" als muslimischen Ritualmord.

Ebenso geht es bei Streichers Lieblingsthema "jüdische Greueltaten" um angebliche Gewalt gegen Arier - bei "PI" heisst dies im modernen Deutsch "Migrantengewalt".
"PI-News" wirbt für denunziatorische Bücher von "PI"-Freunden
Copyright © 2011 by http://hassmenschen.blogspot.com

Es gibt noch viele andere verblüffende Beispiele aus der Hass-Plattform des Gespanns Herre und von Wichtingen, die der Identifizierung harren und eines zeigen:
Der Nazismus scheint bei Hassmenschen fest verankert zu sein, das zeigt nicht nur die zweifelhafte Herkunft des Jens von Wichtingen und seiner Vergangenheit bei der "Kameradschaft Gera".

Samstag, 30. April 2011

Die Zeit der Hassprediger: Terry Jones, USA

Ich kann nicht beurteilen, ob sie jetzt vermehrt auftreten oder ob sie schon immer in dieser Dichte auftraten und ihre hässlichen Taten begingen und jetzt lediglich durch die vielfältigen Medien öfter ans Tageslicht befördert werden: Mir kommt es jedenfalls so vor, als sei das 21. Jahrhundert das der Hassprediger.

Hassprediger Terry Jones
Der US-Amerikaner Terry Jones hat es jedenfalls geschafft, die Früchte seines Hasses zu ernten, dessen Saat er vor einiger Zeit gesät hatte: Seine unermüdlichen Versuche, Öffentlichkeit durch Koran-Verbrennungen zu erzeugen, sind nun von tragischem “Erfolg” gekrönt worden. Jones hat Gleichgesinnte in allen Religionen und Terrororganisationen. Nach monatelangen Versuchen, Gegenreaktionen zu seinen Hassbotschaften und -taten zu erzeugen, ist es ihm nun gelungen, seine Pendants in Afghanistan zu aktivieren: Bei einem Angriff von zuvor aufgehetzten Menschen wurden im nördlichen Afghanistan drei UNO-Mitarbeiter und 4 UN-Soldaten gelyncht. Damit hat der “Christ” Terry Jones seinen bisher grössten Triumph erlangt: 7 Tote.

Und wieder beweisen diese Taten nur eines: Hassprediger müssen niemals selbst dran glauben. Es trifft immer nur Unschuldige.

Freitag, 29. April 2011

Dänische Menschenhasser errechnen "Ausländer-Kosten"

Man kennt es aus alten Filmen, in denen weisse Männer mit Waffen sagen "Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer!" (oder respektive "Nur ein toter Nigger ist ein guter Nigger!"). Die Menschenhasser dokumentierten mit diesem hässlichen Satz den Wert ihrer Opfer.
Gute Ausländer: billige Arbeitskräfte, die sich für das Gastland kapputt machen.

Die dänische Zeitung „Jyllands-Posten“, die schon vor ihrem Erfolg mit den so genannten "Mohammed-Karrikaturen" auf Meldungen über Migranten setzte, berichtet stolz, Dänemark habe mit seinen rigiden Ausländer-Gesetzen seit 2002 bereits 5.1 Milliarden Dänische Kronen (0.68 Mrd. Euro) "gespart".
Eine gewisse Ähnlichkeit mit den beiden hässlichen Sätzen der Rassisten weiter oben ist nicht zu leugnen.
Für welt.de sind Migranten offensichtlich Muslime.

Für spiegel.de sehen Migranten aus wie arabische Jugengangs.

Die dänischen Menschenhasser zeigen damit deutlich, dass Migranten nur solange erwünscht sind, wie man sie profitabel ausbeuten kann. Paradebeispiel und Muster-Ausländer waren früher die Gastarbeiter vom Typ "Ali", wie sie Günter Wallraff in seiner Dokumentation Ganz unten nachzuspielen versucht hat.
Und sie suggerieren, dass Migranten heute im Zeitalter des fehlenden unendlichen Wirtschaftswachstums nur "Sozialschmarotzer" am dänischen Sozialsystem seien.