Dienstag, 20. September 2011

Steigbügelhalter der Menschenhasser: Axel Springer-Verlag

Es ist kein Geheimnis, dass der Axel Springer-Verlag (ASV) gerne das ungesunde Volksempfinden bedient bzw. auch parteipolitische wie gesellschaftliche Meinungsmache betreibt. Regelmäßig werden Themen wie Migration, Gewaltkriminalität (durch Migranten) oder "Türkei" im Sinne des ASV bearbeitet und notfalls an die eigenen Erfordernisse angepasst. Neben widerwärtigen Boulevardblättern wie BILD betreibt der ASV auch eine "bürgerliche" Variante mit "Die Welt" (Chefredakteur: Thomas Schmid), die kein besonders hohes Niveau besitzt und so die breite Masse der deutschen Durchschnittsintelligenz bedient. Die Online-Ausgabe hat eine kontrollierte Kommentarfunktion, die bevorzugt reaktionäre und chauvinistisch-rassistische Kommentare veröffentlicht, die zuweilen sogar bis ins Neonazistische und Antisemitische abgleiten. Der ASV verfährt dabei immer mit der gleichen Methode: Verhöhnungen von Ethnien (insbesondere von Arabern, Türken und/oder Muslimen) werden explizit freigeschaltet, volksverhetzende und antisemitische Beiträge nach nach einiger Zeit wieder gelöscht.

Nicht neu, jedoch in ihrer Dimension immer größeren Raum einnehmend, sind die eindeutig "rechtspopulistischen" und dem Kreis der kriminellen Vereinigung "PI" gehörenden Kommentare zur Bundesregierung, den Regierungsparteien (sowie selbstverständlich "Rot-Grün", den "68ern", "Linken" etc.) und einzelnen Kabinettmitgliedern. In einem Artikel über den Besuch des türkischen Staatspräsidenten kommt heute eine weitere Beleidigung und Verhöhnung des deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff hinzu. Dass dies - nicht zum ersten Mal auf Welt Online - eine Straftat gemäß §90 des Strafgesetzbuches der Bundesrepublik Deutschland darstellt und eigentlich von der Redaktion angezeigt werden müsste, interessiert den ASV nicht.

Damit zeigt der Springer-Verlag, dass er sich sogar bewusst zum Steigbügelhalter von Menschenhassern macht.

Mittwoch, 24. August 2011

Die Sympathisanten von "Politically Incorrect"

Gestern Abend entwickelte sich ein interessanter Diskussionsverlauf, der mit der versuchten Entführung einer jungen Frau in Hamburg begann und via der so plötzlich verschwundenen Plattform "PI-Leaks" bei den anonymen Sympathisanten von Stefan Herres "Politically Incorrect" endete.

In Hamburg war dieser Tage der mutmaßliche Täter Thomas F. gefasst worden, der eine junge Frau in seiner Wohnung eingekerkert hatte, um sie dort nach Polizeiangaben vermutlich als Sexsklavin nach dem Vorbild des Österreichers Josef Fritzl zu halten. In den Kommentarspalten der rechtspopulistischen Welt Online von Chefredakteur Thomas Schmid wurde daraufhin von den üblichen Menschenhassern von "PI-News" sofort Anschuldigungen erhoben, der Täter sei ein Migrant, ein Muslim und ein "Islamist" - selbst als der Name des Festgenommenen veröffentlicht wurde.

Diese krampfhaften Bemühungen der PI-Anhänger, grundsätzlich jedes Verbrechen einem Migranten bzw. Muslim zuzuweisen, zeigt nicht nur die Lächerlichkeit ihres Denkens, sondern vor allem auch, dass sie den Nährboden für ihre menschenfeindliche Ideologie offenbar für günstig genug halten, dass nicht einmal an den Haaren herbeigezogene Anschuldigungen in Zweifel gezogen werden. Ähnlich der Bush-Doktrin, wonach man unwahre Dinge einfach nur oft genug wiederholen muss, um sie als wahr im Bewusstsein der Menschen zu etablieren, streuen "PI-News" und seine Leser unbeirrt auch die schwachsinnigsten Gerüchte.

Insofern ist es umso bedauerlicher, dass die denunzierte Plattform "PI-Leaks" nach ihrer Löschung nun nicht mehr für Transparenz hinsichtlich der Mitglieder der anonymen "PI"-Zellen sorgen kann.

Hier stellt sich aber nicht nur die Frage nach deren Mitgliedern, sondern auch nach den "PI"-Sympathisanten: Ist es denkbar, dass auch staatliche Organe wie Polizei, BKA und Nachrichtendienste wie der BND von "PI" durchseucht sein könnten?
Gerade der BND, der bekanntermaßen das Internet u.a. nach Stichworten wie "Muslime", "Islam" etc. durchsucht, sammelt qua Auftrag Informationen aller Art. Diese Behörden haben Mitarbeiter, die selbstverständlich eine eigene Weltanschauung haben, die nicht unbedingt objektiv gesehen wirklich verfassungstreu sein müssen - schliesslich sehen sich "PI" und alle rechtspopulistischen Vereinigungen ebenfalls als lupenreine Demokraten, obwohl sie auf die Vernichtung von Minderheiten hinarbeiten und sich faszinierender- und schizophrenerweise auf die Verfassung berufen, deren freiheitlich-demokratische Grundordnung ihnen angeblich vom "Mainstream" und der Bundesregierung verwehrt würde.

Ist die Vorstellung, dass BKA, Verfassungsschutz und andere staatliche Behörden durch "PI"-Sympathisanten infiltriert sein könnten, wirklich abwegig?
Gerade im Hinblick auf die NS-Vergangenheit des BKA und deren nachgewiesene NS-Ideologie bis in die 80er Jahre hinein?

Sonntag, 21. August 2011

Türkischstämmige Migranten denunzieren PI-Leaks

Seit Freitag ist der Blog "PI-Leaks" offenbar von Google gelöscht worden – ganz im Gegensatz zu dem seit Jahren bestehenden Hetzer-Blog „Gates of Vienna“.

Die angegebene Emailadresse von PI-Leaks funktioniert noch. Auf Nachfrage erhielt ich dort die Information, dass aller Wahrscheinlichkeit nicht etwa die Menschenhasser von „PI“, sondern ausgerechnet migrantische Denunzianten hinter der Löschung stünden.
Der Fall PI-Leaks scheint sich damit erledigt zu haben.
Dies ist ein fatales Zeichen, da just das PI-Mitglied Ilona Schliebs (PI-Codename „Kybeline“) dort enttarnt worden war.

Angesichts eines solchen Verhaltens aus den eigenen Reihen sollte man sich nicht wundern, wenn „PI“&Co. widerstandslos weiter agitieren können.

Mittwoch, 10. August 2011

"PI-Leaks" gegründet

Offenbar von langer Hand vorbereitet und von den Menschenhassern unbemerkt hat eine Gruppe von engagierten Menschen mit einem Paukenschlag den Kampf gegen "PI-News" und seine Macher aufgenommen:


Womöglich ein Ableger von Tranparency International, hat sich eine 27köpfige Gruppe mit Klarnamen das Ziel gesetzt, die Hassplattform "PI" nach dem rechtspopulistischen Terroranschlag des Islamkritikers Anders Breivik klar als Ursache für Mord und Totschlag zu bennenen und die Hintermänner von "PI-News" ans Tageslicht zu zerren.

Laut dem veröffentlichen Manifest wird die Netzgemeinde um Informationen gebeten, die wie bei Wikileaks anonym an PI-Leaks zugemailt werden können.

Ich werde diese Aktion nach Kräften unterstützen, weil ich das für eine gute Sache halte.

Sonntag, 31. Juli 2011

Bye-bye Broder oder! Ein Nachruf.

A True Story

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum zu glauben, man könne Menschenhasser an ihrem äusseren Erscheinungsbild erkennen. So ist es heute durchaus keine Überraschung mehr, wenn Neonazis im feinsten Zwirn und Krawatte auftreten, statt als Skinhead in Bomberjacke und Baseballschläger.
Hassmenschen können so harmlos aussehen wie Dr. gen Sarrazin - oder wie der flegelhafte Henryk M. Broder. Dazu veröffentliche ich hier einen Gastbeitrag meines ehemaligen Redaktionsleiters Der Moslem:


" Bekenntnisse eines Moslems: Heute trage ich den "Monopol-Juden" Henryk M. Broder für mich persönlich zu Grabe.

Eine Zeitlang war es mir ein großes Vergnügen, den kleinen, dicken und unbedeutenden alten Mann zu ärgern, mich mit ihm zu messen und ihn der Lächerlichkeit preiszugeben - obwohl man als Moslem alten Menschen (und erst recht senilen Greisen) Repekt zollen und ehren soll. Dennoch denke ich, Allah (und erst Recht ‏יהוה) wird mir diese kleine Sünde gerne vergeben, weil sicherlich auch ER sich darüber amüsiert hat.
Ab heute ist damit Schluss - der alte Flegel, die 65jährige Göre wird mit dieser wahren Geschichte, dem letzten Essay über Henryk Marcin, in die verdiente Rente geschickt:

Am Anfang war es nur ein Spaß. Später wurde es ein größerer Spaß. Heute hat die gähnende Langeweile einen Namen: Henryk Marcin Broder.
Henryk M. Broder mit schwulem Halstuch


Der Spaß fing damit an, dass ich damals den "neuen" Blog von Broder fand, der nichts anderes war als sein alter Blog in neuem Wichs. Neue Fassade, gleiche Ruine. Ich selbst war gelangweilt und hatte selbst einen neuen Blog aufgezogen, nachdem mein alter durch die "jüdische Weltverschwörung" geschlossen worden war: Der humorlose Schwachmat (Na, wer mag wohl damit gemeint sein?) hatte eine berühmte und große Anwaltskanzlei auf meinen kleinen Blog-Hoster in Österreich gehetzt und ihm mit allerhand Unsinn gedroht, nachdem ich ihn dort satirisch auf's Korn genommen hatte. Brav hatten die Kleindeutschen daher meinen Blog offline gesetzt (aber nicht gelöscht), weil sie sich nicht mit der gigantischen Macht des Broderschen Goliath anlegen wollten.

Ich war damals irritiert, wusste ich doch aus persönlicher Erfahrung, dass HMB ein ziemlich knickriger und kleinbürgerlicher Soziopath ist, der wie der Erpel Dagobert Duck kein oder nur ungern Geld ausgibt, wenn es sein eigenes ist. Des Rätsels Lösung fand ich dann auch schon kurz darauf nach einer kurzen Recherche: Er hatte einfach zwei junge jüdische Analwälte in der renommierten Kanzlei um einen (selbstverständlich kostenlosen) Gefallen "unter Juden" gebeten, über den diese ihre Konzernspitze aus durchaus nachvollziehbaren Gründen nicht informiert hatten. Der Schriftsatz war so unfassbar einfältig, dass ich schnell auf's muslimische Plumpsklo rennen musste, um mich nicht vor Lachen selbst zu urinieren. Nach der Entleerung der muslimischen Blase fragte ich mich in Anlehnung an die heutigen Sarrazinschen Thesen, ob meine Östi-Hoster den arischen IQ von Österreichern generell widerspiegeln mochten. Sei's drum, ich ließ daraufhin meinen südafrikanischen Anwalt in Jo'burg eine Erwiderung formulieren - zusammen mit seiner Kostennote über 14.000 Rand.
Anwalt Joshua zeigt's den deutschen Kollegen
Wir beide lachten uns dabei einen Ast ab und wussten: Wir würden nie wieder etwas von dem bräsigen Goi hören und erst recht nicht von den beiden infantilen "Anwälten". (Tja, Henryk - so ist das nun mal, wenn man kein Geld ausgeben will, kriegt man eben auch nur den Abfall hinterm Supermarkt.)

Weil ich mich auch um die berufliche Karriere des analwaltlichen Pärchen sorgte, schickte ich gemäß den sarrazinschen Gen-Theorien diesen 15% intelligenteren Nachfahren jüdischer Migranten einen netten Brief in deutscher Schulschrift (auch "Kinderschrift" genannt), um sie über ihr Versagen zu trösten.
Don Hendryk M. Broder hat Verständnis für Kinder

Nach dieser Erfahrung mit meinem alten Freund Henryk machte ich 3 Jahre später ein kleines Experiment - nur aus dem simplen Grund, um den Zugriffszahlen meines neuen Blogs (Ich bin ein Intensivtäter ...) etwas nachzuhelfen. Zu meiner Überraschung schaltete HMB diesen eigentlich ziemlich niveaulosen Kommentar frei - und bescherte mir eine Zugriffsexplosion von sage und schreibe 1000%. (Klingt viel, aber bei vorher anfänglich lediglich 100 täglichen Zugriffen ist das nun auch nicht der Hit ... Analog zu Broder selbst kann man also völlig zu Recht sagen: Mehr Schein als Sein.)
Broders "neuer" Blog - Sparring nach seinen Regeln.

Ich analysierte nachträglich den Kommentar und filterte die (unfassbar einfältigen) Kriterien heraus, auf die HMB abfährt und startete Das Große Broder-Experiment (DGBE), eine empirische Studie über die wahrhaft primitive Mentalität des Henryk M. Broder. Man musste, um eine Freischaltung durch den goebbelsesken Großen Broder zu erreichen, lediglich seinem primitiven Menschenbild von den Deutschen (also den ewig kollektivschuldigen "Antisemiten") entsprechen. Die Wahrscheinlichkeit steigt exponenziell, wenn man Termini wie "vergasen", "KZ" oder Namen von Nazigrößen einbaut (z.B. Adolf Hitler, Adolf Eichmann etc.). Eine Zeitlang hatte ich eine so unglaubliche Trefferquote, dass Broders publizierte (von mir verfasste) Kommentare tatsächlich einen Anteil von 30% in seinem "Sparring" hatten, ehe ich das Interesse verlor - eine Art Fremdschämen stellte sich bei mir ein:
Konnte es wirklich sein, dass HMB noch primitiver war, als selbst ich dachte? Regelrecht schmerzhaft waren die Kommentare, bei denen ich absichtlich Tippfehler stehen ließ oder aber bewusst üble Rechtschreibfehler einbaute: Der Große Broder, der souveräne Talkrundensülzer erreichte bei seinen Betitelungen ein Niveau unter dem Keller (Zitat Broder: "Mit der Rechtschreibung hapert es noch ein wenig…" o.ä.) - Henryk M. Broder weiss sich nicht anders zu helfen als ein oberlehrerhafter Arier, dem ausser knietiefer Primitivität nichts einfällt und er deswegen stolz die vermeintlichen Schwächen seiner Gegner präsentiert. Und er sich so selbst entblösst.
Je "dümmlicher" der Kommentar, desto geiler der Broder

Lieber Henryk, aus "kollegialer" Solidarität muss ich Dir leider sagen, dass Du für mich so dumm bist, dass Dich die Schweine beissen. Du bringst es einfach nicht. Zolle יהוה Dankbarkeit dafür, dass er es Dir ermöglichte, in Deutschland Deinen persönlichen Nutzen aus dem Holocaust zu ziehen, der die Deutschen traumatisiert hat und Dir trotz Deiner wenig entwickelten Autorenfähigkeit ein materiell ausgewogenes Leben zu führen.

Normalerweise trägt man sogar schlechte Menschen mit geheuchelter Anteilnahme zu Grabe. Bitte sieh mir nach, dass ich das nicht einmal bei Dir schaffe. Den Versager-Bonus hast Du für mich mit Deiner primitiven Hetze gegen die nächstgrößere ethnische Minderheit verspielt. Ein Jude, der ein Nazi-Gen in sich trägt - das ist auch für mich einfach zu viel.

Mögest Du Deine Rente in Frieden geniessen.

Shalom, es grüsst Dich ein letztes Mal
Der Moslem "

Dienstag, 19. Juli 2011

Menschenhasser von "PI-News" erwachen schläfrig in der Realität

Oft musste man sich in den vergangenen 10 Jahren fragen, wie dumm Menschen sein können. So war es beispielsweise auffällig, dass die Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen immer nur reagierten, statt zu agieren. Nach dem 11. September 2001 wurde reaktiv nach Teppichmessern im Gepäck von Passagieren gefahndet. (Die vorher offenbar immer problemlos von durchschnittlichen Reisenden mit sich getragen wurden.)

Nach dem missglückten Anschlagsversuch des sog. "Schuhbombers" wurden Schuhe der Passagiere untersucht. Und nachdem der CIA oder wer auch immer von der Möglichkeit von Zwei-Komponenten-Sprengsätzen sprach, waren Flüssigkeiten, Deodorant und teure Hautcrèmes im Handgepäck verboten. (Gegen Flüssigsprengsätze in Weinflaschen im aufgegebenen Gepäck dagegen hatte man nichts einzuwenden.) All diese Maßnahmen haben die Industriestaaten und Konsumenten Milliarden gekostet und rein gar nichts an tatsächlicher Sicherheit gebracht - ausser dem schrittweisen Abbau der bürgerlichen Freiheitsrechte.

Als ich mich damals über diese "Security" mokierte, sah mich ein Kollege völlig verständnislos an: Ich sagte damals sinngemäß: "Wenn man den Leuten noch ein Stöckchen hinhält und sagt, es diene der eigenen Sicherheit, wenn sie darüber springen - dann würden die das auch noch tun." Um diese Worte und die Sinnlosigkeit zu unterstreichen, verwies ich den Mann auf die simple Tatsache, dass bei der Security eines jeden deutschen und europäischen Airports ausgerechnet die unter Generalverdacht stehenden Muslime doch diese Jobs für geringsten Lohn machten. Mein Hinweis, dass angesichts dieser Ausbeutungsverhältnisse ein cleverer Terrorfürst (der Osama bin Laden nun wirklich nicht unbedingt war) würde diese Systemlücke doch mit einem Koffer mit 100.000 US-Dollar und einem zweiten Koffer mit C4 locker ausnutzen können, wurde erst gar nicht verstanden. Für mich war dadurch offensichtlich, dass nicht bin Laden teuflisch intelligent, sondern die Menschen im Westen einfach nur dümmer waren.

Heute beweist sich diese Hypothese auf bemerkenswerte Weise:
Der "PI"-Denunziant Christian N. - im Fachjargon der deutschen Hassplattform "PI-News" auch "Spürnase" genannt - ist nun am 18. Juli 2011 n. Chr. tatsächlich darauf gestossen, dass mutmaßliche Muslime an genau diesen Schaltstellen des internationalen Sicherheitschecks sitzen:

Was etwas irritiert, ist, dass er seine Denunziation in einem genüßlichen Ton vorbringt, statt seinem Entsetzen Ausdruck zu verleihen, der doch mit dieser Botschaft impliziert sein müsste - schliesslich ist für jeden Menschenhasser von "PI" doch klar, dass eine Muslima eine Terroristin ist.

Es mag an der Tatsache liegen, dass die Gründer von "PI" (Stefan Herre, Jens von Wichtingen, Dr. Beate Klein etc.) ihre Konzentration zu sehr auf ihre paranoide Hetze gegen andere Ethnien setzen, statt die realen Gefahren zu erkennen.

Bei dem sensationellen Foto von Christian N. stellt sich die Frage, ob nicht der britische MI6 sich für den deutschsprachigen Denunzianten interessieren sollte, da dieser sicherheitsrelevante Einrichtungen in London fotografiert und ins Netz gestellt hat, die möglicherweise Terroristen nutzen könnten.

Samstag, 16. Juli 2011

Menschenhasser Jens von Wichtingen gibt Turkispress Interview

Wenn clevere Kriminelle untertauchen, versuchen sie meist ihre Taten zu verschleiern und ihre Vergangenheit auszulöschen. Wirklich intelligente unter ihnen fangen dann auch tatsächlich ein neues Leben an. Hier stellt sich selbstverständlich die Frage, ob die Gesellschaft dies als Resozialisierungsmaßnahme akzeptieren sollte oder nicht. Dabei stellt sich auch die Grundsatzfrage nach einem Gnadenakt oder der Verbüßung einer angemessenen Strafe, denn schließlich sehen wir das schon zu oft: Ein überführter Massenmörder und Nazi, dem mit 90 Jahren noch der Prozess gemacht wird, der aber als freier Mann nach dem Urteil das Gericht verlassen kann wie John Demjanjuk. Ein Mann, der jedesmal kurz vor der Auslieferung sterbenskrank auf dem Totenbett lag und sofort wie durch ein päpstliches Wunder genesen schien, sobald seine Auslieferung  aus den USA abgelehnt zu werden drohte oder verschoben wurde:



Ein anderer Fall ist der des Jens von Wichtingen:
Im Vergleich zu Demjanjuk ist von Wichtingen nur ein "kleiner Fisch", der - soweit feststellbar - selbst niemals physische Gewalt gegen die von ihm gehassten Minderheiten ausgeübt hat und "lediglich" üble Hetze über jene auf der Hassplattform "PI-News" seines Freundes Stefan Herre betrieb. Anfang November 2007 kündigte er als wesentlicher Pfeiler des "PI"-Systems an, er werde sich aus der "Mitarbeit" zurück ziehen, weil diese organisierte Menschenhasser-Vereinigung einen "sektenähnlichen Charakter" habe. Dies führte erstaunlicherweise zu großer Anerkennung bei den bis dahin verhetzten Opferverbänden und noch erstaunlicherer Zurückhaltung bei seinen angeblich fallen gelassenen Bundesgenossen von "PI", die entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit nicht einmal Beleidigungen in seine Richtung ausstießen.

Jens von Wichtingen: Keine Reue, aber Drohungen gegen Blogger.
Was den adeligen Ostdeutschen von Wichtingen so interessant macht, ist die Tatsache, dass er sich nicht allein damit begnügt, seine Vergangenheit für die Öffentlichkeit - für einen Geschäftsmann selbstverständlich nachvollziehbar - auszulöschen, sondern seine Hartnäckigkeit bei dieser Mission: So scheute er sich nicht, bis vor kurzem noch selbst Blogger "mit juristischen Schritten" zu bedrohen, die lediglich die Fakten aus eben seiner persönlichen Vergangenheit publik machten. Auch auf seiner eigenen Homepage bei Wordpress ist kein einziges Wort der Reue erkennbar, vielmehr wird dort sogar sein weiterhin indifferentes Verhältnis zu Andersgläubigen deutlich, dass er lediglich aus seiner Religiösität als Christ begründet und seine negative Haltung gegenüber Muslimen rechtfertigt. Und auf seinem Twitter-Account zeigt sich sein weiterhin starkes Interesse an "Politically Incorrect": (Update: von Wichtingen hat die Inhalte seiner Tweets nach der Berichterstattung hier verändert und alle Hinweise auf "PI-News" gelöscht. Der Screenshot ist vom 15.07.2011.)
Der Twitter-Account des Jens von Wichtingen: enger Kontakt zu "Politically Incorrect"
Offenbar jedoch rückte ihm Der Moslem zu sehr auf den Pelz, denn schon seit mehreren Monaten verbreitet der deutsche Migrant in Südafrika auf seiner Homepage, er werde nie und nimmer Stellung zu seiner Vergangenheit nehmen. Gestern erschien jedoch ein Interview mit ihm auf turkishpress.de - es sei allen Leserinnen und Lesern von Menschenhasser wärmstens empfohlen.